BHS Aktuell

Aktuelles vom Berufsverband hessischer Schulpsychologen/innen e.V.

Fachtagung des BHS und Mitgliederversammlung am 19. und 20. 10. 2023 in Bad Nauheim

Impact Techniken: Kreative methoden in der Beratung

Referentin:  Eva Barnewitz

Wir freuen uns auf eine anregende Tagung!


Hochbegabtenförderung -

Die Sektion Schulpsychologie im BDP und das Hoch-Begabten-Zentrum Rheinland kritisieren die mangelnde Einbindung der Schulpsychologie in die Initiativen zur Hochbegabtenförderung. Die Schulpsychologie werde nicht systematisch in die Bund-Länder-Förderinitiative LemaS eingebunden. In der Stellungnahme werden dazu 7 konkrete Empfehlungen gegeben. Der BHS schließt sich diesen Empfehlungen ausdrücklich an. Wir verweisen auch auf unsere Stellungnahme zur Installation der Begabungspsychologischen Lernbegleiter in Hessen. 

Im Jahr 2022 feiert die Schulpsychologie in Deutschland ihr 100 jähriges Bestehen. Die Sektion Schulpsychologie im BDP veranstaltet dazu am 14.10. 2022 einen Festakt in Mannheim.

Mitgliederversammlung und Vorstandswahlen am 1.7. 2022.

Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung des BHS am 1.7. 2022 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Neue erste Vorsitzende ist Marie Kremer, neue zweite Vorsitzende ist Johanna Almon, Kassenführerin bleibt Christine Aberle, Ludger Busch übernimmt das Amt des Schriftführers. Der Vorstand wird für 4 Jahre im Amt bleiben. Wir freuen uns, in den nächsten vier Jahren die Interessen der Schulpsychologie in Hessen vertreten zu dürfen.

Am 19.2. 2021 hat der erste Teil unserer Fortbildung mit der Agentur "qu"ntchen+Gl"ck" stattgefunden. Wir hatten eine kurzweilige, informative und hilfreiche Fortbildung.  Einen ausführlichen Bericht finden sie hier!

Die Veranstaltung wird wegen großer Nachfrage am 8.10.2021 und am 28.1. 2022 (jeweils 9:30-12:00 Uhr) noch einmal wiederholt.

Wie kann ich mich anmelden? Informationen hier!

Gespräch zwischen dem BHS-Vorstand und dem HKM am 15.6. 2021

Nach längerer Pause fand wieder ein Gespräch statt. Die wesentlichen Inhalte finden sich im Protokoll des Gespräches. Es gibt unter anderem Aussagen zu "flexibleren" Arbeitszeiten.


Fortbildung „Psychosoziale Onlineberatung“ mit Hr. Helmut Kreller, 25. Oktober 2020

 

Aktuell nehmen Online-Formate auch in der Beratung eine großen Raum ein. Am 23. Oktober 2020 konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Online- Seminars an den Erfahrungen von Herrn Helmut Kreller in der Psychosozialen Online-Beratung teilhaben. Herr Kreller ist zertifizierter Onlineberater (DGOB), 1. Vorsitzender der „Deutschsprachigen Gesellschaft für psychosoziale Onlineberatung“ (DGOB), Weiterbildner und Supervisor (DGSv). In insgesamt vier Stunden berichtete er uns u.a. über den Stand und Hintergrund der psychosozialen Onlineberatung und medial vermittelter Kommunikation, unterschiedliche Settings und Definitionen der Onlineberatung. Er legte einen Schwerpunkt auf Telefon- und schriftbasierter Onlineberatung. Zur Videoberatung gab es einen kleinen Exkurs.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren froh, die Grundlagen und Grundannehmen der Online-Beratung kennenzulernen und äußerten sich positiv über das Seminar. Der für uns als äußert wichtig empfundene Bereich der Video-Beratung soll in weiteren Fortbildungen noch genauer beleuchtet und bearbeitet werden.

Das HKM möchte in einem neuen Projekt für hochleistende Schülerinnen und Schüler Lehrkräfte zu "Begabungspsychologischen Lernbegleitern" ausbilden. Der BHS spricht sich eindeutig gegen die Anwendung psychologischer Testverfahren durch Lehrkräfte aus.

Der Koalitionsvertrag zwischen der CDU und den Grünen in Hessen aus dem Jahr 2018 enthielt eine Überraschung. Danach sollte die Schulpsychologie direkt an die Schulen angegliedert werden. Leider wird an diesem Plan erneut deutlich, wie wenig die Verhandlungspartner über die Arbeit der Schulpsychologie in Hessen wissen .... . Lesen sie die Stellungnahme des Berufsverbandes.

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Neutralität und Unabhängigkeit

Nach dem Hessischen Schulgesetzt bietet die Schulpsychologie nicht nur die Beratung für Schulen, sondern ausdrücklich auch für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie für die Schulaufsicht an. In schwierigen schulischen Situationen gibt es in der Regel unterschiedliche Sichtweisen, die häufig auch sehr konfliktträchtig sind.

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    Die direkte Einbindung in die Schule würde aus der Sicht des BHS an verschiedenen Punkten die Möglichkeiten der Schulpsychologie nachhaltig einschränken und verändern:

    • Schulpsychologische Entscheidungshilfe für Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler
    • Schulpsychologische Unterstützung aller an Schule Beteiligten beim Konfliktmanagement
    • Unterstützung der Schulen und der schulischen Unterstützungssysteme bei Veränderungsprozessen
    • Konfliktmoderation für Schulen, Schulleitungen und Lehrkräfte
    • Coaching und Supervision

Stellungnahme des BHS: Aussagen im Koalitionsvertrag zur Unterstützung der Schulen durch Schulpsychologinnen und Schulpsychologen

Der BHS sieht wie die Landesregierung in der direkten und wirksamen Unterstützung der Schulen eine zentrale Aufgabe und auch eine besondere Qualität der Schulpsychologie in

Hessen.  Der Koalitionsvertrag macht dazu unter dem Punkte „Unterstützung der Schulen durch Schulpsychologen“ folgende Aussage: „Die Schulpsychologen und Schulpsychologinnen sollen noch wirksamer direkt an den Schulen unterstützen.


Die bei den Staatlichen Schulämtern tätigen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen werden in die Kollegien der Schulen integriert. Der fachliche Austausch innerhalb der Schulamtsbezirks bleibt gewährleistet. Schulaufsicht, Schulpsychologie und diepädagogische Unterstützung arbeiten unter enger Einbindung der Fachberater zusammen.“ Aus unserer Sicht würde eine direkte Einbindung in die Schulen die Arbeit der Schulpsychologie gravierend verändern. Viele der im aktuellen Leistungskatalog festgeschriebenen Angebote könnten bei der vorgeschlagenen Veränderung nicht mehr oder nur noch eingeschränkt gemacht werden. Dies soll im Folgenden näher erläutert werden.

Wir beraten Sie gern.

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